CANBERRA, 5. März 2026 (Xinhuanet) -- Offiziellen Daten zufolge war China im Februar erstmals die wichtigste Herkunftsquelle der in Australien verkauften Neufahrzeuge, womit die 28-jährige Dominanz der japanischen Automobilindustrie auf diesem Markt endete.
Die Federal Chamber of Automotive Industries (FCAI) teilte mit, dass im Februar landesweit 22.362 Neufahrzeuge aus China verkauft wurden. Damit lag China vor Japan mit 21.671 und Thailand mit 19.493.
Japan ist laut FCAI seit 1998 in jedem Monat Australiens wichtigste Herkunftsquelle für Fahrzeuge gewesen.
Weiter hieß es, der australische Neuwagenmarkt habe im Februar 90.712 Verkäufe verzeichnet, wodurch chinesische Hersteller einen Marktanteil von 24,6 Prozent erreichten.
Von den zehn neuen Automarken, die seit 2020 in den australischen Markt eingetreten sind, sind laut FCAI neun in China hergestellt.
„Nach 28 Jahren ist Japan in einem einzelnen Monat als größte Herkunftsquelle von Fahrzeugen für den australischen Markt von China überholt worden“, sagte FCAI-Geschäftsführer Tony Weber in einer Erklärung.
„Der australische Markt ist einer der offensten und wettbewerbsintensivsten der Welt. Neue Marken können in den Markt eintreten, Händlernetze aufbauen und bei Preis, Technologie und Design konkurrieren. Die Verbraucher sind die Nutznießer dieses Wettbewerbs.“
BYD war im Februar die größte chinesische Marke und verzeichnete 5.323 Neufahrzeugverkäufe.
In den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 hat BYD in Australien 10.324 Neufahrzeuge verkauft, verglichen mit 3.956 Neufahrzeugen im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.
Die FCAI merkte an, dass batterieelektrische Fahrzeuge im Februar landesweit einen Rekordanteil von 11,8 Prozent an allen Neufahrzeugverkäufen erreicht hätten.
(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)
