China und Deutschland streben bei Rundtischgespräch in Guangzhou nach vertiefter wirtschaftlicher Kooperation - Xinhua | German.news.cn

China und Deutschland streben bei Rundtischgespräch in Guangzhou nach vertiefter wirtschaftlicher Kooperation

2026-06-02 21:55:58| German.news.cn
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Das Foto zeigt Regierungsvertreter und Wirtschaftsführer aus China und Deutschland bei einem wirtschaftlichen Rundtischgespräch in Guangzhou, der Hauptstadt der Provinz Guangdong in Südchina, 28. Mai 2026. (Foto von Zhang Ling/Xinhua)

GUANGZHOU, 2. Juni (Xinhua) -- Regierungsvertreter und Wirtschaftsführer aus China und Deutschland trafen sich am Donnerstag in Guangzhou, der Hauptstadt der südchinesischen Provinz Guangdong, zu einem wirtschaftlichen Rundtischgespräch.

Die deutsche Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche sagte, China habe eine starke Dynamik in den Bereichen Wachstum, Investitionen, Innovation und globale Marktexpansion gezeigt, und Deutschland hoffe, mehr chinesische Unternehmen für Investitionen zu gewinnen und die Zusammenarbeit bei Digitalisierung und Dekarbonisierung zu vertiefen.

Als eine der offensten und wirtschaftlich dynamischsten Regionen Chinas entwickelt sich Guangdong zu einer wichtigen Plattform für die wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland.

Die Vize-Gouverneurin von Guangdong, Zhang Guozhi, erklärte, der Handel zwischen Guangdong und Deutschland sei während der Laufzeit des 14. Fünfjahresplans Chinas (2021-2025) von 217 Milliarden Yuan (etwa 31,83 Milliarden US-Dollar) auf 265,5 Milliarden Yuan gestiegen, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 6,4 Prozent entspreche.

Bei dem wirtschaftlichen Rundtischgespräch führten Vertreter von mehr als 30 deutschen und 50 chinesischen Unternehmen Gespräche über fortschrittliche Fertigung, neue Energien, die digitale Wirtschaft und andere Branchen.

Führungskräfte deutscher Unternehmen bezeichneten die Greater Bay Area Guangdong-Hongkong-Macao als ein wichtiges Zentrum für Innovation und zukünftiges Wachstum.

Die Greater Bay Area sei ein Innovationszentrum, das weiterhin die technologische Entwicklung anführe, sagte Sabine Nitzsche, Chief Financial Officer der TÜV SÜD AG. Das Unternehmen, das 1991 in den chinesischen Markt eintrat, baut derzeit ein Betriebszentrum in Guangzhou auf, um die technische Zusammenarbeit und die Anerkennung von Standards zwischen China und Deutschland zu erleichtern.

Deutschland ist nach wie vor Chinas größter Handelspartner und die größte Quelle für ausländische Investitionen in Europa. Die beiden Länder haben zudem eine umfassende industrielle Integration erreicht.

Chinas Attraktivität für deutsche Unternehmen nimmt weiter zu. Aus Daten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) geht hervor, dass sich die neuen deutschen Direktinvestitionen in China im Jahr 2025 auf rund sieben Milliarden Euro beliefen und damit deutlich über den rund 4,5 Milliarden Euro lagen, die ein Jahr zuvor verzeichnet wurden.

Die wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland sei nicht nur ein „stabilisierender Anker“ und eine „treibende Kraft“ für die bilateralen Beziehungen, sondern auch ein starker Impuls für solide Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen China und Europa, sagte der chinesische Vize-Handelsminister Ling Ji.

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