TOKIO, 31. August 2026 (Xinhuanet) -- Japan hat am Montag eine neue Runde der Einleitung von nuklear verseuchtem Abwasser aus dem havarierten Kernkraftwerk Fukushima Daiichi ins Meer begonnen, was die 23. solche Freisetzung seit Beginn der umstrittenen Operation im Jahr 2023 markiert.
Die Einleitung begann um 11:29 Uhr Ortszeit. Nach Angaben des Betreibers des Kraftwerks, Tokyo Electric Power Company Holdings (TEPCO), sollen etwa 7.800 Tonnen Abwasser mit etwa 1,2 Billionen Becquerel radioaktivem Tritium in den Ozean eingeleitet werden.
Die jüngste Einleitung, zugleich die fünfte Runde im Geschäftsjahr 2026, soll bis zum 18. September fortgesetzt werden.
Im August 2023 begann Japan trotz Bedenken und Widerstand der internationalen Gemeinschaft einseitig mit der Einleitung von nuklear verseuchtem Wasser aus dem Kraftwerk Fukushima Daiichi in den Ozean ein. Der 24. August dieses Jahres markierte den dritten Jahrestag des Beginns der umstrittenen Operation, wobei bislang insgesamt etwa 173.000 Tonnen Abwasser eingeleitet wurden.
Nach Angaben von TEPCO befanden sich am 13. August in den Lagerbehältern des Kraftwerks Fukushima Daiichi noch etwa 1,235 Millionen Tonnen nuklear verseuchtes Wasser.
(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)
