Bundesregierung unterstützt Entwicklung eines nasalen COVID-19-Impfstoffs - Xinhua | German.news.cn

Bundesregierung unterstützt Entwicklung eines nasalen COVID-19-Impfstoffs

2022-08-06 16:11:54| German.news.cn
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BERLIN, 5. August (Xinhua) -- Die Bundesregierung wird die Entwicklung eines nasalen Impfstoffs gegen COVID-19 finanziell unterstützen, der den bereits verfügbaren Grippeimpfstoffen für Kinder ähnelt.

Da der Impfstoff mit einem Spray direkt auf die Nasenschleimhaut aufgetragen werde, könne dieser "direkt dort seine Wirkung entfalten, an der das Virus in den Körper eindringt", sagte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, am Donnerstag der Augsburger Allgemeinen.

Das Forschungsprojekt des Universitätsklinikums München wird laut Stark-Watzinger vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit knapp 1,7 Millionen Euro gefördert.

Der Impfstoff könne ohne Nadel verabreicht werden und sei daher schmerzfrei, erklärte Projektleiter Josef Rosenecker. Auch sei eine Verabreichung ohne medizinisches Personal möglich. Diese Faktoren könnten die Akzeptanz des Impfstoffs bei den Patienten erleichtern, sagte Stark-Watzinger.

Von den 69,4 Millionen Erwachsenen in Deutschland ab einem Alter von 18 Jahren sind rund 85 Prozent gegen COVID-19 geimpft. Fast 72 Prozent haben eine Boosterimpfung erhalten, während fast zehn Prozent bereits zwei Booster erhalten haben, so die offiziellen Zahlen.

Nach einem Entwurf des neuen Infektionsschutzgesetzes, den das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und das Bundesministerium der Justiz (BMJ) am Mittwoch gemeinsam vorstellten, könnte das Tragen einer Maske in Zügen sowie in bestimmten Innenräumen wie Krankenhäusern wieder verpflichtend werden.

Die Bundesländer sollen dabei weitergehende Maßnahmen ergreifen können, die auch verpflichtende Tests in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Kindertagesstätten beinhalten könnten.

"Deutschland soll besser als in den vergangenen Jahren auf den nächsten Coronawinter vorbereitet sein", sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bei der Vorstellung des Entwurfs.

(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)

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