BEIJING, 11. Januar 2026 (Xinhuanet) -- Die jüngsten Einreichungen von Informationen zu Satellitennetzen durch chinesische Satellitenbetreiber bei der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) seien routinemäßige Verfahren, die nach einschlägigen Vorschriften erforderlich seien, teilte Chinas nationales Zentrum für Funkregulierung am Sonntag mit.
Ein Experte des Zentrums erläuterte, dass die Einreichung von Informationen bei der ITU für Satellitenbetreiber weltweit der erste Schritt beim Aufbau von Satellitensystemen sei, da die Nutzung von Satellitenfrequenzen und Umlaufbahnressourcen eine Reihe von Verfahren erfordere, die zwei bis sieben Jahre vor Satellitenstarts durchgeführt werden müssten.
Mehrere Länder hätten Informationen zu Satellitennetzen eingereicht, die Konstellationen von mehr als 100.000 Satelliten beträfen, sagte der Experte.
China habe sich stets strikt an die Funkvorschriften der ITU gehalten, merkte der Experte an und fügte hinzu, dass Chinas Einreichungen diesmal zwei Netze mit jeweils mehr als 90.000 Satelliten enthalten.
Von internationalen Einreichungen über Satellitenstarts bis zur Einführung von Anwendungen nehme die Entwicklung von Satellitensystemen in der Regel viel Zeit in Anspruch, sagte der Experte und wies darauf hin, dass der tatsächliche Umfang des Aufbaus und die technischen Parameter in späteren Phasen häufig dynamisch optimiert und angepasst würden.
(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)
