
Bundeskanzler Friedrich Merz (Mitte) unterhält sich mit Ola Källenius (links), CEO der Mercedes-Benz Group, und Cao Xudong, CEO des chinesischen Technologieunternehmens Momenta, nach einer Testfahrt mit einem von Mercedes-Benz und Momenta gemeinsam entwickelten Fahrerassistenzsystem für den Stadt- und Autobahnverkehr in der chinesischen Hauptstadt Beijing, 26. Februar 2026. (Xinhua/Ju Huanzong)
HANGZHOU, 27. Februar (Xinhua) -- Bundeskanzler Friedrich Merz unternahm am Donnerstagmorgen in Beijing eine Probefahrt mit der neuen S-Klasse von Mercedes-Benz und testete während seines offiziellen Besuchs in China das intelligente Fahrerassistenzsystem.
Nach der Fahrt lobte Merz die enge Zusammenarbeit zwischen deutschen Herstellern und chinesischer Technologie.
Mercedes-Benz hat laut einer Pressemitteilung des Unternehmens vom Donnerstag eine umfassende lokale Präsenz und ein Kooperationsnetzwerk aufgebaut, das die gesamte Industriekette in China abdeckt. Das chinesische Forschungs- und Entwicklungsteam spiele eine immer wichtigere Rolle innerhalb des globalen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerks von Mercedes-Benz, heißt es in der Mitteilung.
Merz' offizieller Besuch in China fand am 25. und 26. Februar statt. Der Besuch bei Unternehmen aus beiden Ländern und die Werbung für praktische Zusammenarbeit standen ganz oben auf seiner Tagesordnung für Donnerstag.
Merz traf am Donnerstagmittag in Hangzhou in der ostchinesischen Provinz Zhejiang ein. Bei Unitree Robotics sah er humanoide Roboter bei der Ausführung verschiedener Aufgaben und war von ihren agilen Bewegungen beeindruckt.
Merz' Besuch spiegele Deutschlands starkes Interesse an Chinas technologischen Innovationen wider, sagte Wang Xingxing, Gründer und CEO von Unitree, der auf das enorme Potenzial des deutschen Marktes hinwies und seine Hoffnung auf eine vertiefte Zusammenarbeit in der Robotik zum Ausdruck brachte.
Merz besuchte auch die Siemens High Voltage Circuit Breaker Co. Ltd. in Hangzhou, wo er sich über die Entwicklung von Unternehmen mit deutscher Beteiligung in China informierte.
Führungskräfte von rund 30 führenden deutschen Unternehmen aus Branchen wie Automobil, Chemie, Biopharmazeutika, Maschinenbau und Kreislaufwirtschaft begleiteten Merz auf seiner Reise. Es wurden mehr als zehn Handelsabkommen geschlossen, was ein klares Signal für eine Vertiefung der pragmatischen Zusammenarbeit ist.
Zum Abschluss seiner Reise sagte Merz, er verlasse China mit tiefen Eindrücken aus dem Land und stellte fest, dass Deutschland und China eine gute Kooperation hätten, aber auch vor Herausforderungen stünden, die sie gemeinsam bestehen müssten.
