Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft: Mit strategischem gegenseitigem Vertrauen und Jugendaustausch die Zukunft gestalten - Xinhua | German.news.cn

Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft: Mit strategischem gegenseitigem Vertrauen und Jugendaustausch die Zukunft gestalten

2026-04-17 11:32:51| German.news.cn
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Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, besuchte die Deutsche Schule Shanghai und hielt eine Rede, 15. April 2026. (Xinhua/Huang Anqi)

SHANGHAI, 16. April (Xinhua) -- Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Shanghai und Hamburg reiste Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, mit einer Delegation nach Shanghai. Während ihres Besuchs an der Deutschen Schule Shanghai am 15. April wurde Bürgerschaftspräsidentin Veit nicht nur Zeugin der herzerwärmenden kulturellen Integration zwischen der chinesischen und deutschen Jugend, sondern teilte auch ihre tiefgreifenden Erkenntnisse zu zentralen Themen wie der bilateralen Wirtschafts- und Handelszusammenarbeit.

Ihr chinesisches Lieblingsessen seien Dry-Pot-Gerichte, wie zum Beispiel Dry-Pot-Blumenkohl, erzählte Paula Bärenfänger, eine Viertklässlerin, und brachte damit begeistert ihre Liebe zur chinesische Kultur zum Ausdruck. Zudem möge sie als Mädchen Hanfu-Kleider mit ihren langen Ärmeln sehr gern und liebe auch chinesische Animationsfilme wie Nezha, fügte sie hinzu.

Bei der Veranstaltung erlebten chinesische und deutsche Kinder nicht nur die Freude am gemeinsamen Zubereiten von Dumplings, sondern sangen auch Lieder in einem zweisprachigen Chor. Tief bewegt erklärte Bürgerschaftspräsidentin Veit, dies sei der lebendigste Mikrokosmos der 40-jährigen Partnerschaft zwischen den beiden Städten. An der Deutschen Schule entwickeln die Kinder jeden Tag interkulturelle Kommunikationsfähigkeiten; ihre transnationalen Lebenserfahrungen machen sie ganz natürlich zu einer Brücke, die zwei Welten verbindet. Veit betonte: „Junge Menschen sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Wenn sie schon in jungen Jahren voneinander lernen und Erfahrungen austauschen können, können wir volles Vertrauen in die zukünftige Kommunikation zwischen unseren beiden Ländern haben.“

Bürgerschaftspräsidentin Veit erwähnte, dass die Delegation während der Reise intensive Gespräche mit COSCO Shipping geführt habe, das seinen europäischen Hauptsitz in Hamburg eingerichtet und dort erhebliche Investitionen getätigt habe. In der heutigen von Unsicherheiten geprägten globalen Lage müssten sich beide Seiten mehr denn je gegenseitig unterstützen, sagte Veit. Sie merkte an, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen COSCO Shipping und Hamburg auf einem soliden Fundament, gegenseitigem Respekt und der Fähigkeit beruhe, sich in die Lage des anderen zu versetzen.

Veit merkte an, dass die Verbreitung über Social-Media-Plattformen - sei es traditionelles Kulturerbe oder Chinas modernes, technikaffines Image - äußerst attraktiv sei. Noch wichtiger sei, dass die chinesische und die deutsche Jugend heute vor sehr ähnlichen generationenübergreifenden Fragen stünden, darunter wo die Menschen in Zukunft leben werden, wo sie studieren werden, welche Berufe sie ergreifen werden und wohin diese Welt steuert. Veit ist fest davon überzeugt, dass die jüngere Generation, gestärkt durch soziale Medien und einen gemeinsamen Fokus auf diese gemeinsamen Schicksale, einander umfassender verstehen wird als die vorherige Generation und dadurch kulturelle Barrieren auf natürliche Weise abbaut.

Shanghais Bevölkerung sei mehr als zehnmal so groß wie die von Hamburg; im Vergleich dazu sei Hamburg wie eine „kleine Schwester“, bemerkte Veit. Dieser Größenunterschied hat jedoch die tiefe Integration und die gegenseitigen Investitionen zwischen beiden Seiten nicht behindert. Nicht nur haben sich zahlreiche chinesische Unternehmen in Hamburg niedergelassen, sondern auch viele in Hamburg ansässige Unternehmen sind nach Shanghai gekommen, um sich dort weiterzuentwickeln. Hamburg spielt dank seines riesigen wirtschaftlichen Hinterlands eine entscheidende Rolle als Drehscheibe in Europa. Beide Seiten loten gemeinsam neue Kooperationsstrategien aus. Diese stabile und dauerhafte Verbindung ist nicht nur für China und Deutschland von Vorteil, sondern wird auch langfristige Vorteile für den gemeinsamen Wohlstand Europas und Asiens bringen.