
Das Foto zeigt eine Außenansicht des Forschungs- und Entwicklungszentrums der GE HealthCare Magnetic Resonance Eastern Hemisphere Headquarters in der regierungsunmittelbaren Stadt Tianjin in Nordchina, 15. Dezember 2025. (Foto von Hu Zhenze/Xinhua)
BEIJING, 17. April (Xinhua) -- Ausländisch finanzierte Forschungs- und Entwicklungszentren sind zu einem wichtigen Bestandteil des chinesischen Innovationssystems geworden, und viele multinationale Unternehmen haben ihre Aktivitäten im Land von Produktionsstandorten zu Innovationszentren ausgebaut, teilte das Handelsministerium (MOFCOM) am Donnerstag mit.
Auf einer regelmäßig stattfindenden Pressekonferenz erklärte Sprecher He Yadong, ausländische Forschungs- und Entwicklungszentren in China würden sich von der Erfüllung lokaler Anpassungsbedürfnisse hin zu Dreh- und Angelpunkten für globale Innovation verlagern.
Im Jahr 2025 hätten die ausländischen Investitionen unter tatsächlicher Verwendung im chinesischen Sektor für wissenschaftliche Forschung und technische Dienstleistungen fast ein Fünftel des nationalen Gesamtvolumens ausgemacht, wobei ihr Anteil sieben Jahre in Folge stetig gestiegen sei, fügte der Sprecher hinzu.
In dem Sektor wurden im Jahr 2025 laut dem Sprecher 14.000 neue ausländisch finanzierte Unternehmen gegründet, ein Anstieg von 27,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Eine Reihe multinationaler Unternehmen, darunter AstraZeneca, Philips und Porsche, habe in den letzten Jahren Forschungs- und Entwicklungszentren in China errichtet, fügte der Sprecher hinzu.
China hat die politische Unterstützung für ausländisch finanzierte Forschungs- und Entwicklungszentren weiter verstärkt. In einer überarbeiteten Fassung des Katalogs der für ausländische Investitionen geförderten Branchen, die am 1. Februar dieses Jahres in Kraft trat, wurden weitere Einträge in Bereichen wie der Forschung und Entwicklung neuer Medikamente und digitaler kreativer Technologien hinzugefügt.
Im Februar wurde ein Rundschreiben herausgegeben, um weiterhin berechtigte importierte Betriebsmittel für Forschung und Wissenschaft, die von ausländisch finanzierten Forschungs- und Entwicklungszentren genutzt werden, von Einfuhrzöllen, Einfuhrumsatzsteuer und Konsumsteuer zu befreien.
Der Sprecher erklärte, das Ministerium werde mit den zuständigen Behörden zusammenarbeiten, um mehr multinationale Unternehmen dazu zu bewegen, ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in China anzusiedeln, und sie dabei unterstützen, das vollständige Industriesystem, den starken Talentpool und die vielfältigen Anwendungsszenarien des Landes zu nutzen.
Multinationale Unternehmen werden ermutigt, ihre Stärken und Fähigkeiten im Rahmen von Chinas grüner, digitaler und intelligenter Transformation voll auszuschöpfen und an den Entwicklungsmöglichkeiten teilzuhaben, die das Land bietet.
