WASHINGTON, 28. April 2026 (Xinhuanet) -- US-Präsident Donald Trump sei mit dem jüngsten Friedensvorschlag Irans nicht zufrieden, der darauf abziele, die Straße von Hormus wieder zu öffnen und die US-Marineblockade der iranischen Häfen zu beenden, während das iranische Atomprogramm späteren Verhandlungen überlassen werden solle. Dies berichteten US-Medien am Montag unter Berufung auf mehrere Beamte des Weißen Hauses.
Den Berichten zufolge erörterte der Präsident den iranischen Vorschlag am Montagnachmittag bei einer Sitzung im Lagezentrum des Weißen Hauses mit seinen ranghohen Sicherheitsberatern.
Eine der an dem Treffen teilnehmenden Personen sagte, es sei unwahrscheinlich, dass Trump den Vorschlag Irans annehmen werde, der den Vereinigten Staaten in den vergangenen Tagen übermittelt worden sei, berichtete CNN.
Ein US-Beamter sagte der New York Times, die Annahme des Vorschlags könnte den Eindruck erwecken, Trump werde dadurch um einen politischen Erfolg gebracht, da der Präsident wiederholt darauf bestanden habe, dass Iran keine Atomwaffen besitzen dürfe.
In einem Interview mit Fox News sagte US-Außenminister Marco Rubio am Montag, Irans neuer Vorschlag sei „besser als das, was wir erwartet hatten“, betonte jedoch, dass jedes Abkommen Teheran daran hindern müsse, eine Atomwaffe zu entwickeln.
Trump beharrte bereits in der vergangenen Woche darauf, dass jedes Friedensabkommen mit dem Iran zu Bedingungen und nach dem Zeitplan der Vereinigten Staaten geschlossen werde. Zugleich erklärte er, für ein Ende des US-israelischen Krieges mit dem Iran gebe es „keinen Zeitrahmen“ und weder auf die verlängerte Waffenruhe noch auf die ins Stocken geratenen Gespräche laste „Zeitdruck“.
(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)





