BERLIN, 19. Mai 2026 (Xinhuanet) -- Ein US-Bürger, der sich während eines jüngsten Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) mit dem Virus infiziert habe, werde im Berliner Charité-Krankenhaus behandelt werden, berichtete der deutsche öffentlich-rechtliche Sender ARD am Dienstag.
Der Patient wird auf Ersuchen der Vereinigten Staaten nach Deutschland gebracht. Als Hauptgründe für diese Maßnahme wurden die medizinischen Fachkompetenzen Deutschlands sowie die kürzere Transportstrecke aus der betroffenen Region genannt.
Die deutschen Behörden erklärten, es bestehe für die Bevölkerung keine Gefahr.
Dem Bericht zufolge sollen auch sechs Personen, die als Hochrisikokontakte des Patienten gelten, zur Beobachtung nach Deutschland gebracht werden.
Die deutsche Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Reem Alabali Radovan, bezeichnete den Ausbruch in Afrika als „äußerst ernst“ und sagte, Deutschland plane, in der kommenden Woche 500 Schutzanzüge zu liefern.
Sie fügte hinzu, dass Deutschland bereit sei, weitere Hilfe zu leisten, darunter auch Schulungsprogramme für den Umgang mit Ebola-Verdachtsfällen.
(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)
