Mehr als 900 Verdachtsfälle bei Ebola-Bekämpfung in der DR Kongo identifiziert: WHO-Chef - Xinhua | German.news.cn

Mehr als 900 Verdachtsfälle bei Ebola-Bekämpfung in der DR Kongo identifiziert: WHO-Chef

2026-05-26 19:44:15| German.news.cn
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GENF, 25. Mai 2026 (Xinhuanet) -- Während die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo) die Überwachung im Rahmen ihrer Ebola-Bekämpfung ausweite, seien bislang mehr als 900 Verdachtsfälle identifiziert worden, darunter 101 bestätigte Fälle, sagte der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Sonntag.

In der Provinz Ituri, dem Epizentrum des Ausbruchs, leben fast 5 Millionen Menschen inmitten anhaltender Konflikte, wobei jeder vierte Mensch humanitäre Hilfe benötige und jeder fünfte innerhalb des Landes vertrieben worden sei, schrieb Tedros in einem Beitrag auf X.

„Die Gewalt zwingt Menschen zur Flucht, darunter auch Gesundheits- und humanitäre Helfer. Das behindert die Bemühungen erheblich, die Ebola-Kontaktnachverfolgung auszuweiten und Infektionen früh genug zu erkennen, um unterstützende Versorgung leisten zu können“, fügte er hinzu und wies darauf hin, dass die anhaltende Unsicherheit und Angst auch das Misstrauen in den Gemeinschaften verstärken.

Der WHO-Chef sagte, die WHO und humanitäre Partner im Gesundheitsbereich seien weiterhin in ganz Ituri präsent, auch in einigen der am schwersten zugänglichen und unsichersten Gebiete, in denen die Gemeinschaften nicht nur mit der Bedrohung durch Ebola, sondern auch mit einer Vielzahl anderer Krankheiten konfrontiert seien.

Tedros betonte, dass die Bereitstellung eines umfassenden Pakets an Gesundheitsdiensten unerlässlich sei – nicht nur, um den dringenden Gesundheitsbedarf zu decken, sondern auch, um das Vertrauen aufzubauen, das für eine wirksame Ebola-Bekämpfung entscheidend sei.

Am 16. Mai stellte Tedros fest, dass die durch das Bundibugyo-Virus verursachte Ebola-Erkrankung in der DR Kongo und in Uganda eine gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite darstelle. Am 22. Mai stufte die WHO ihre Risikobewertung auf nationaler Ebene auf „sehr hoch“ herauf, beließ sie jedoch auf regionaler Ebene bei „hoch“ und auf globaler Ebene bei „niedrig“.

(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)