
Das Foto zeigt eine Produktionslinie in der vernetzten Waschmaschinenfabrik von Haier in Qingdao in der Provinz Shandong in Ostchina, 12. Mai 2026. (Xinhua/Li Ziheng)
BEIJING, 11. Juni (Xinhua) -- Der chinesische Erzeugerpreisindex (PPI), der die Kosten für Waren am Werkstor misst, stieg im Mai gegenüber dem Vorjahr um 3,9 Prozent, was einem Anstieg von 1,1 Prozentpunkten gegenüber April entspricht, teilte das Staatliche Amt für Statistik (NBS) mit.
Unter den Branchen mit steigenden Preisen, die im letzten Monat zum Anstieg des PPI im Vergleich zum Vorjahresmonat beitrugen, verzeichneten der Abbau und die Verarbeitung von Nichteisenmetallerzen einen Anstieg um 36,5 Prozent und das Schmelzen und Walzen von Nichteisenmetallen einen Anstieg um 24 Prozent. Auch die Gewinnung von Erdöl und Erdgas, die Verarbeitung von Erdöl, Kohle und anderen Brennstoffen sowie die Herstellung chemischer Rohstoffe und chemischer Produkte verzeichneten laut den Daten deutliche Preisanstiege.
Die Herstellung von nichtmetallischen Mineralprodukten, die Erzeugung und Lieferung von Strom und Wärme sowie die Automobilherstellung verzeichneten den Daten zufolge Preisrückgänge.
Im Monatsvergleich stieg der PPI im Mai um 0,5 Prozent, nach 1,7 Prozent im April, wie aus den Daten des NBS hervorgeht.
Die NBS-Statistikerin Dong Lijuan sagte im vergangenen Monat in einer Analyse der Veränderungen des PPI im Monatsvergleich, dass die Optimierung und Modernisierung der Industriestruktur die Preise in einigen Sektoren in die Höhe getrieben hätten. Zudem hätten saisonale Nachfragesteigerungen zu Preisanstiegen in bestimmten Branchen geführt, und Schwankungen der internationalen Rohölpreise hätten dazu geführt, dass die Preise in einigen Branchen entweder von einem Anstieg in einen Rückgang umschlugen oder sich ihr Wachstum abschwächte.
Im Zeitraum von Januar bis Mai stieg der PPI den Daten zufolge im Jahresvergleich um durchschnittlich ein Prozent.
Aus den Daten vom Mittwoch geht zudem hervor, dass Chinas Verbraucherpreisindex (CPI), ein Hauptindikator für die Inflation, im Mai im Jahresvergleich um 1,2 Prozent gestiegen ist. Die Kernrate des CPI, bei der die Preise für Lebensmittel und Energie nicht berücksichtigt werden, stieg im Jahresvergleich um 1,1 Prozent.





