Russland bestellt deutschen Geschäftsträger wegen Leipziger Drohnenvorwürfen ein - Xinhua | German.news.cn

Russland bestellt deutschen Geschäftsträger wegen Leipziger Drohnenvorwürfen ein

2026-09-04 21:08:55| German.news.cn
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MOSKAU, 2. September (Xinhua) – Das russische Außenministerium bestellte am Mittwoch den deutschen Geschäftsträger Bernd Finke ein, um gegen die Behauptungen Berlins zu protestieren, dass eine im vergangenen Monat am Flughafen Leipzig mit Sprengstoff gefundene Drohne russischer Herkunft sei.

Der russische Botschafter in Deutschland, Sergey Nechayev, wurde am Dienstag wegen desselben Vorfalls ins deutsche Außenministerium zitiert. Deutschland ordnete auch die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn an.

Nechayev bezeichnete die Behauptungen über die am 5. August gefundene sprengstoffbeladene Drohne als völlig unbegründet.

Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte am Dienstag, dass die deutschen Maßnahmen mit der Innenpolitik des Landes verbunden seien. Er deutete an, dass die Regierung angesichts der geringen Beliebtheit des Kanzlers im Inland die Konfrontation mit Russland über die nationalen Interessen Deutschlands stelle.

Putin wies die Vorwürfe als unbegründet zurück und bezeichnete den Vorfall als Erfindung.

(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)

 

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