Stromversorgung an Grenzübergang im chinesischen Xizang nach Schlammlawine wiederhergestellt - Xinhua | German.news.cn

Stromversorgung an Grenzübergang im chinesischen Xizang nach Schlammlawine wiederhergestellt

2026-09-05 10:42:13| German.news.cn
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Ein Arbeiter befestigt Stromleitungen im Hauptschadensgebiet des von einer Schlammlawine getroffenen Grenzübergangs Gyirong im Autonomen Gebiet Xizang im Südwesten Chinas, 3. September 2026. (Xinhua/Tenzin Nyida)

BEIJING, 4. September (Xinhua) -- Die Stromversorgung im Hauptschadensgebiet des von einer Schlammlawine getroffenen Grenzübergangs Gyirong im Autonomen Gebiet Xizang im Südwesten Chinas wurde wiederhergestellt, teilte die State Grid am Donnerstag mit.

Trotz Risiken wie Erdrutschen und häufigen Steinschlägen arbeiteten die Einsatzkräfte dem Unternehmen zufolge rund um die Uhr daran, bis Donnerstag um 20 Uhr Ortszeit provisorische Stromleitungen im Hauptschadensgebiet des Grenzübergangs wiederherzustellen.

Zuvor war die Straßenanbindung zum Kerngebiet des Grenzübergangs bereits am Mittwoch weitgehend wiederhergestellt worden.

Rettungskräfte verschiedener Regierungsbehörden und Staatsunternehmen (SOEs) führen am Grenzübergang Gyirong intensive Suchaktionen durch.

Im Hauptschadensgebiet haben insgesamt 336 Rettungskräfte mehrere Runden gründlicher Suchaktionen durchgeführt und dabei sichergestellt, dass jeder Abschnitt lückenlos abgesucht wurde.

Um die Rettungsbemühungen weiter zu unterstützen, hat das Ministerium für Notfallmanagement (MEM) in Abstimmung mit dem Verkehrsministerium (MOT) Ausrüstung zur Straßenbefestigung und für schwere Hebearbeiten an den Einsatzort entsandt.

Auch Chinas zentral verwaltete Staatsunternehmen haben laut der Kommission des Staatsrats zur Kontrolle und Verwaltung von Staatsvermögen (SASAC) Personal und Maschinen in das Kerngebiet geschickt, um die Stromversorgung sicherzustellen und die Hilfsmaßnahmen zu unterstützen.

Die sich schnell ausbreitende Schlammlawine infolge einer Kettenreaktion, ausgelöst durch einen Gletscherabbruch in großer Höhe in Nepal, traf den Grenzübergang Gyirong am 26. August. Mit Stand Mittwochmittag Ortszeit forderte die Schlammlawine 21 Todesopfer, 541 Menschen werden weiterhin vermisst.