
Ein Mann fotografiert eine von der „Chang’e-6“-Mission auf der Rückseite des Mondes entnommene Mondprobe in der österreichischen Hauptstadt Wien, 14. September 2026. China hat am Montag eine von der „Chang’e-6“-Mission auf der Rückseite des Mondes entnommene Mondprobe offiziell den Vereinten Nationen (UN) in Wien gespendet, wo die Probe dauerhaft ausgestellt werden soll. (Xinhua/He Canling)
WIEN, 15. September (Xinhua) -- China hat der UNO am Montag bei einer Übergabezeremonie im UN-Gebäude in Wien offiziell eine von der „Chang’e-6“-Mission entnommene Mondprobe gespendet. Damit wurde der Organisation erstmals eine Mondprobe von der Rückseite des Mondes überreicht.
Die Zeremonie wurde gemeinsam von der Nationalen Raumfahrtbehörde Chinas (CNSA), der Ständigen Vertretung Chinas bei den Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Wien sowie dem Büro der Vereinten Nationen für Weltraumfragen (UNOOSA) veranstaltet. Mehr als 400 Gäste, darunter Leiter internationaler Organisationen in Wien und Ständige Vertreter verschiedener Länder, nahmen an der Zeremonie teil.
CNSA-Administrator Shan Zhongde, die Generaldirektorin des Büros der Vereinten Nationen in Wien, Monica Juma, die UNOOSA-Direktorin Aarti Holla-Maini, sowie der Ständige Vertreter der Volksrepublik China bei den Vereinten Nationen (Wien) und IAEO, Li Song, enthüllten gemeinsam die Mondprobe, die dauerhaft im UN-Hauptquartier in Wien ausgestellt sein wird.
Die Erforschung des gewaltigen Universums sei ein gemeinsamer Traum und ein beständiges Streben der Menschheit, sagte Shan in seiner Ansprache und wies darauf hin, dass der chinesische Staatspräsident Xi Jinping betont habe, die „Chang’e“-Mondmissionen gehörten sowohl China als auch allen Menschen auf der Welt.
Chinas Übergabe der von der „Chang’e-6“-Mission gesammelten Mondprobe an die Vereinten Nationen sei eine konkrete Maßnahme zur Umsetzung der vier von Xi vorgeschlagenen großen globalen Initiativen, zur vollständigen Umsetzung der neuen Entwicklungsphilosophie, die gekennzeichnet ist durch innovatives, koordiniertes, grünes, offenes und gemeinsames Wachstum, zur Wahrung des echten Multilateralismus, zur Sicherung der Autorität und Rolle des UN-Ausschusses für die friedliche Nutzung des Weltraums als wichtigste Plattform für die globale Governance des Weltraums sowie zur Förderung der Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, so Shan.
China sei bereit, die Früchte der Weltraum-Entwicklung mit Ländern auf der ganzen Welt zu teilen, Chancen zu teilen und gemeinsam Wohlstand zu schaffen, damit die Fortschritte in der Weltraumwissenschaft und -technologie den Menschen aller Länder besser zugutekommen können, sagte Shan.
China werde mit allen Ländern zusammenarbeiten, um die friedliche Erforschung des Weltraums voranzutreiben und einen besseren Beitrag zum Aufbau einer Schicksalsgemeinschaft der Menschheit zu leisten, fügte Shan hinzu.
Juma sagte, die multilaterale Plattform in Wien habe einen einzigartigen Charakter, der Wissenschaft und Diplomatie miteinander verbinde.
Die Dauerausstellung der Mondprobe bei den Vereinten Nationen in Wien sei von großer Bedeutung, so Juma. Die Probe stehe für die wissenschaftliche und technologische Kreativität der Menschheit sowie für ihre Entschlossenheit, das Universum zu erforschen, und zeige zugleich Chinas Unterstützung für die Vereinten Nationen bei der Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen.
Holla-Maini sagte, Chinas Übergabe der Mondprobe und die Weitergabe wissenschaftlicher Forschungsdaten seien ein perfektes Beispiel dafür, dass der Weltraum ein gemeinsamer Bereich der gesamten Menschheit sei.
Die UNOOSA-Direktorin äußerte die Hoffnung, dass die Mondprobe in Wien auch weiterhin die Geschichte der Erforschung des Mondes durch die Menschheit erzählen und zur Förderung der globalen Governance des Weltraums beitragen werde.
Während der Veranstaltung erklärte Li, die Veranstaltung spiegele Chinas Entschlossenheit wider, mit allen Parteien zusammenzuarbeiten, um die Rolle der Vereinten Nationen entschlossen zu wahren, die globale Governance des Weltraums zu verbessern und sicherzustellen, dass die Vorteile der Weltraumforschung und -entwicklung der gesamten Menschheit zugutekommen.

WIEN, 15. September 2026 (Xinhua) -- Menschen betrachten eine von der „Chang’e-6“-Mission auf der Rückseite des Mondes entnommene Mondprobe in der österreichischen Hauptstadt Wien, 14. September 2026. China hat am Montag eine von der „Chang’e-6“-Mission auf der Rückseite des Mondes entnommene Mondprobe offiziell den Vereinten Nationen (UN) in Wien gespendet, wo die Probe dauerhaft ausgestellt werden soll. (Xinhua/He Canling)

WIEN, 15. September 2026 (Xinhua) -- Aarti Holla-Maini, Direktorin des Büros der Vereinten Nationen für Weltraumfragen (UNOOSA), spricht während einer Zeremonie unter dem Motto „Vom Mondboden zur gemeinsamen Erde: eine gemeinsame Zukunft für alle“ in der österreichischen Hauptstadt Wien, 14. September 2026. China hat am Montag eine von der „Chang’e-6“-Mission auf der Rückseite des Mondes entnommene Mondprobe offiziell den Vereinten Nationen (UN) in Wien gespendet, wo die Probe dauerhaft ausgestellt werden soll. (Xinhua/He Canling)

WIEN, 15. September 2026 (Xinhua) -- Das Foto zeigt eine von der „Chang’e-6“-Mission auf der Rückseite des Mondes entnommene Mondprobe in der österreichischen Hauptstadt Wien, 14. September 2026. China hat am Montag eine von der „Chang’e-6“-Mission auf der Rückseite des Mondes entnommene Mondprobe offiziell den Vereinten Nationen (UN) in Wien gespendet, wo die Probe dauerhaft ausgestellt werden soll. (Xinhua/He Canling)
