China lehnt US-Vorschlag zur Ausweitung der Beschränkungen für Auslandsinvestitionen entschieden ab - Xinhua | German.news.cn

China lehnt US-Vorschlag zur Ausweitung der Beschränkungen für Auslandsinvestitionen entschieden ab

2026-10-26 11:40:02| German.news.cn
2026-10-26 11:40:02| German.news.cn

BEIJING, 24. Oktober 2026 (Xinhuanet) -- China hat am Samstag „große Besorgnis“ sowie „entschiedenen Widerstand“ gegen einen jüngsten Vorschlag des US-Finanzministeriums zur Ausweitung und Verschärfung der Beschränkungen für die Auslandsinvestitionen in China zum Ausdruck gebracht und bezeichnete diesen als diskriminierenden Schritt und als typische Praxis, den Begriff der nationalen Sicherheit zu überdehnen.

Ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums äußerte sich auf eine Medienanfrage hin zu den vom US-Finanzministerium vorgeschlagenen Änderungen am Sicherheitsprogramm für Auslandsinvestitionen, zu denen derzeit eine öffentliche Konsultation stattfindet.

Die vorgeschlagenen Regelungen „stehen im Widerspruch zu dem wichtigen Konsens, den die beiden Staatschefs erzielt haben, stören die normale Wirtschafts- und Handelszusammenarbeit zwischen chinesischen und US-amerikanischen Unternehmen und beeinträchtigen die internationale Wirtschafts- und Handelsordnung“, erklärte der Sprecher.

China werde die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und sich das Recht vorbehalten, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, bemerkte der Sprecher.

„Die US-Beschränkungen für die Investitionen in China würden nicht nur der chinesisch-amerikanischen Wirtschafts- und Handelszusammenarbeit schaden, sondern auch die Interessen von US-Unternehmen beeinträchtigen“, sagte der Sprecher und merkte an, eine Investition in China gelte als eine Investition in die Zukunft, da das Land mit seinem riesigen Markt über immenses Konsum- und Investitionspotenzial verfüge.

China fordere die US-Seite auf, die Prinzipien der Marktwirtschaft zu respektieren, die Überdehnung des Begriffs der nationalen Sicherheit zu beenden, die Wirtschafts- und Handelsfragen nicht länger zu politisieren und zu instrumentalisieren sowie ein gesundes Umfeld für die bilaterale Wirtschafts- und Handelszusammenarbeit zu schaffen, erklärte der Sprecher.

(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)